Neues Glück im alten Job

 

Laut mehrerer Studien war das Arbeiten in Deutschland noch nie so gut wie heute. Immer mehr Unternehmen lassen sich auf neue Arbeitsmethoden und lockere Strukturen innerhalb des Unternehmens ein und fördern dabei die Work-Life Balance.

Trotzdem waren gleichzeitig noch nie so viele Menschen unzufrieden mit Ihrem Job.

Man kann es nicht verallgemeinern, denn viele Menschen sind tatsächlich unzufrieden und das vielleicht mit Recht trotzdem ist das Gefühl der Unzufriedenheit mit Vorsicht zu betrachten.

Oft gewöhnt man sich schnell an die positiven Aspekte des Jobs und weiß diese nicht mehr zu schätzen.

Man konzentriert sich so stark auf alles was man nicht hat und wird unzufrieden.

Bevor Sie also einen Jobwechsel in Erwägung ziehen, hinterfragen Sie Ihre Entscheidung.

  1. Ist ein anderer Arbeitsplatz sicher?
  2. Bin ich bereit für neue Aufgaben? Möchte ich soviel Aufwand betreiben?
  3. Warum bin ich unzufrieden? Liegt es an mir oder an dem Job?
  4. Was erwarte ich von meinem Job?
  5. Ist die Unzufriedenheit ein schleichender Prozess gewesen oder hatte sie einen bestimmten Auslöser?

Klar ist ein neuer Job eine Umstellung und auch harte Arbeit. Sie müssen sich neu beweisen, müssen viel Neues lernen, haben ein neues Umfeld.

Sie sollten hier nicht den einfacheren Weg nehmen sondern den, der Sie glücklich macht.

Oft ist es aber so, dass man merkt, dass man es gar nicht so schlecht hat wie angenommen.

Sie können prüfen ob Sie ihren Job wirklich so schlimm finden indem:

  1. Sie sich mit anderen Menschen über deren Job unterhalten. So können Sie gucken, was andere haben und was nicht. Außerdem können Sie so herausfinden, wie Mitmenschen über Ihren Job denken.
  2. Erinnern Sie sich daran, weshalb Sie diesen Job überhaupt angenommen haben.
  3. Schreiben Sie alles Positive auf. Was finden Sie gut an Ihrem Job?

Wenn man einmal alles schwarz auf weiß hat, sieht man, dass es einem gar nicht so schlecht geht. Oft liegt es wirklich an uns selber.

Man hat eine Sinnkrise oder jemand aus dem Umfeld hat erfolgreich einen Jobwechsel geschafft und man fühlt sich im Zugzwang.

So können Sie wieder glücklicher werden:

Sie können ruhig stolz auf sich sein. Schätzen Sie was Sie leisten!

Man hat mittlerweile so viele Aufgaben, dass man Sie einfach nur abarbeitet. Es nimmt kein Ende. Nehmen Sie sich kurz Zeit und freuen Sie sich über das Erreichte!

Negativität.

Bereiten Sie negativen Informationen ein Ende. Konsumieren Sie nicht so viel Tratsch und Klatsch. Das zieht Sie nur runter.

You cross the bridge, when you come to it!

Machen Sie sich nicht zu viele negative Gedanken bevor das Problem überhaupt aufgetreten ist.

Klar sollte man sich über die negativen Auswirkungen einer Entscheidung im Klaren sein aber man sollte sich nicht verrückt machen.

Auf eine schlechte Nachricht muss eine gute Nachricht folgen. Sie dürfen sich nicht runterziehen.

Wenn man etwas nicht nach Plan läuft, dann müssen Sie das lösen aber denken Sie auch an die positiven Seiten des Lebens.

Es ist niemals alles schlecht.

Das Motto sollte nicht sein : Arbeit – Stress vs. Freizeit – Spaß

Es liegt an Ihnen den Schalter umzulegen. Sorgen Sie dafür, dass die Arbeit nicht nur eine Notwendigkeit in Ihrem Leben ist – dafür verbringen Sie zuviel Zeit an Ihrem Arbeitsplatz.

Versuchen Sie den Sinn in Ihrem Job wiederzufinden und Ihre Arbeit nicht strickt vom Spaß zu trennen.

Auch am Arbeitsplatz darf gelacht werden!