Das Team

 Wir verbringen täglich viele Stunden am Arbeitsplatz daher ist die Stimmung unter Kollegen ein wichtiges Thema.

Es trägt dazu bei, dass man sich gut fühlt oder eben nicht, daher ist es auch wichtig, dass man bei der Bildung eines Teams einiges beachtet.

„Never change a winning team!“

Dennoch ergeben sich manchmal unerwartete Veränderungen und man muss das Team vergrößern oder verkleinern.

Wir fangen mit der Erweiterung des Teams an.

Die neue Person, die zum Team dazustößt muss auch ins Team reinpassen.

Nun lautet die Frage: „Wie merkt man das?“

Eigentlich obliegt diese Einschätzung voll und ganz dem Teamleiter oder der Personalabteilung. Wenn man diese Verantwortung aber nicht komplett übernehmen möchte hilft es durchaus das Team zu fragen.

Man kann den potenziellen Kandidaten dem Team vorstellen und zum Probearbeiten einladen. Danach kann man die Entscheidung aufgrund der Meinung des Teams, welches ja auch mit dem Kandidaten zusammenarbeiten soll, fällen.

Wenn das Team mit dem potenziellen Kollegen nicht zurechtkommt hat das meistens seine Gründe. Die kann man hinterfragen.

Ein weiteres Problem bei der Erweiterung des Teams kann die Qualifikation sein.

Es ist klar, dass Charaktere und Qualifikationen gesucht werden, die im Team noch nicht vorkommen – so wird das Team komplett.

Wenn man aber alles was man braucht schon im Team hat hilft es einen Bewerber/eine Bewerberin rauszusuchen die ähnliche Qualifikationen mitbringt – nur um einiges ausgereifter.

Konkurrenz belebt das Geschäft!

Wenn eine neue Person ins Team kommt die alles etwas besser kann oder einfach mehr Erfahrung hat, werden alle Anderen mitziehen.

Voilá – Das Team wird besser!

Das Team steht, das neue Mitglied ist noch nicht ganz angekommen!

Da braucht man sich in der Regel keine Sorgen machen. Man hat schließlich geprüft ob zwischenmenschlich innerhalb des Teams alles passt und auch die Qualifikationen stimmen – daran kann es also nicht liegen.

Das neue Teammitglied und auch das Team müssen sich erst aneinander gewöhnen, das dauert etwas aber.

„Gut Ding will Weile haben.“

Belastbarkeit, Fähigkeit und Vertrauen müssen erst ausgetestet werden, bevor man Fahrt aufnehmen kann!

Das Team verkleinern!

Das ist eine sehr undankbare Aufgabe, nicht immer angenehm und sollte immer der letzte Ausweg sein.

Eine Kündigung heißt immer, dass etwas furchtbar schief gelaufen ist.

Da muss erkundschaftet werden ob es ein Kommunikationsfehler war.

Hat man zuviel erwartet? Hat man seine Erwartungen falsch kommuniziert? Stimmt innerhalb des Teams etwas nicht? Muss man an der Teamfähigkeit und dem Zusammenhalt arbeiten? Hat der/die Mitarbeiter/in ein besseres Angebot?

Fangen wir mal mit etwas an, was man nicht ändern kann.

Der Kollege/die Kollegin möchten gehen.

Es kann ja auch einfach daran liegen, dass die Person etwas Neues erleben möchte, sich privat auch nicht mehr wohl fühlt und eine Rundumveränderung braucht. Solche Personen sind meistens unzufrieden und übertragen das auf Ihr Umfeld.

Die sollte man ziehen lassen.

Bei allen anderen Szenarien muss man mit der Person reden, die das Team verlassen möchte. Wenn es wirklich an der Arbeitsatmosphäre liegt muss sich das augenblicklich ändern, denn es wird sonst immer wieder vorkommen.

Das bringt immer Unruhe ins das Team und bringt den Workflow ins stocken!